Datierung

Die Entstehung des Amphitheaters ist anhand der Kleinfunde in die Zeit der Regentschaft Kaiser Traians (etwa um 100 n. Chr.) zu setzen.
Das Ende des Spielbetriebs ist aufgrund der rund um die verborgenen Altärchen angetroffenen Münzen in constantinische Zeit (etwa 2. Viertel des 4. Jhs.) zu datieren. Im Laufe der rund 230-jährigen Nutzungsgeschichte des Baues wurde wiederholt Umbauten und Renovierungen notwendig, die teilweise durch Brände ausgelöst wurden. Zu diesen Bauvorhaben zählten unter anderem die Verbreiterung des Nordtores, das mehrmalige Verputzen der Mauern sowie die wiederholten Aufplanierungen in Arena und Cavea. All diese Maßnahmen ließen sich am archäologischen Befund ablesen.
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