Domverein: Tagesfahrt nach Triest und Muggia

"… meine Seele ist in Triest." (James Joyce, irischer Schriftsteller, lebte von 1904 – 1915 in Triest)
Am 20. Mai fuhren 50 Mitglieder und Gäste nach Triest, um die historisch bedeutende Hafen- und Großstadt sowie Hauptstadt der Region Friaul-Julisch Venetien zu besichtigen und auch zu genießen. Von 1382 bis 1918 gehörte Triest zur Habsburgermonarchie bzw. zu Österreich-Ungarn. Kulturell und historisch blieb Triest auch als Teil Italiens seit 1918 eine Stadt des Zusammentreffens von verschiedenen Kulturen, Sprachen und Religionen („Cittá mitteleuropea“). Die kompetente Stadtführerin Valentina führte uns zunächst durch das Wahrzeichen der Stadt, die Kathedrale von San Giusto, um dann von der „Aussichtsplattform“ Colle einen schönen Blick auf die Stadt zu haben. Der Hauptplatz von Triest, der Piazza dell’Unità d’Italia, „eingerahmt“ mit den historischen Gebäuden beeindruckte die Gruppe ebenso wie die serbisch orthodoxe Kirche, das Opernhaus Teatro Verdi und natürlich der Hafen. Nach der Stadtführung fuhr man nach Muggia, einem kleinen Fischerdorf, wo wir das Mittagessen, ein üppiges Fischgericht einnahmen. Schließlich kehrte man mit einem Linienschiff zurück nach Triest. Von dort ging die Fahrt wieder nach Hause. – Gedankt sei Franz Angermann, der wieder ein profunder Reiseleiter war und dem Busfahrer Peter Breithuber, der die engen Straßen in der Altstadt sicher „meisterte“!


(Text+Fotos: R. Brachmaier)
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