Heizzuschuss 2017/2018

Zweck der Förderung:
Die Gewährung eines Heizzuschusses für die folgende Heizperiode


Heizzuschuss in Höhe von € 180,00

Einkommensgrenze (monatlich)
bei Alleinstehenden / Alleinerziehern € 844,46
bei alleinstehenden PensionistInnen (gilt nicht für Witwen/Witwer) die mindestens 360 Beitragsmona-te der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbs-tätigkeit erworben haben € 949,00
bei Haushaltsgemeinschaften von zwei Personen (z.B. Ehepaare, Lebensgemeinschaften, Elternteil mit volljährigem Kind) € 1.266,68
Zuschlag für jede weitere im gemeinsamen Haushalt lebende Person (auch Minderjährige) € 130,30

Heizzuschuss in Höhe von € 110,00

Einkommensgrenze (monatlich)
bei Alleinstehenden / Alleinerziehern € 1.048,32
bei Haushaltsgemeinschaften von zwei Personen (z.B. Ehepaare, Lebensgemeinschaften, Elternteil mit volljährigem Kinder) € 1.441,44
Zuschlag für jede weitere im gemeinsamen Haushalt lebende Person (auch Minderjährige) € 130,30

Die Einkommensgrenzen sind Nettobeträge. Es ist von der Einkommenssi-tuation bei Antragstellung auszugehen. Sonderzahlungen sind bei Ermitt-lung der Einkommensgrenzen nicht zu berücksichtigen.
Nach dem K-MSG ist von einem umfassenden Einkommensbegriff auszuge-hen. Als Einkommen gelten daher alle Einkünfte aus selbstständiger oder unselbstständiger Tätigkeit, Renten, Pensionen, Einkommen nach dem Op-ferfürsorgegesetz, Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung, der Kran-kenversicherung, Geldleistungen aus dem K-MSG (Mindestsicherung), fer-ner auch Familienzuschüsse, Unterhalts- bzw. Alimentationszahlungen jeg-licher Art, Lehrlingsentschädigungen von Volljährigen sowie Stipendien und Kinderbetreuungsgeld.
Bei Lehrlingen ab dem 18. Lebensjahr, die eine Lehrlingsentschädigung bezie-hen und im gemeinsamen Haushalt mit einem Elternteil leben, ist von einer Haushaltsgemeinschaft von zwei Personen auszugehen.
Nicht als Einkünfte gelten Familienbeihilfen (inkl. Erhöhungsbetrag), Natu-ralbezüge, Kriegsopferentschädigung, Pflegegelder und die Wohnbeihilfe nach dem Wohnbauförderungsgesetz.

Achtung! Alimentationszahlungen an Kinder, die in einem anderen Haushalt leben, sind nicht vom Einkommen in Abzug zu bringen!

Gemäß § 4 Abs. 3 K-MSG sind
Asylwerber (befinden sich im laufenden Asylverfahren und in der Regel in der Grundversorgung → Kärntner Grundversorgungsgesetz, LGBl Nr 43/2006 oder Grundversorgungsgesetz – Bund 2005) nicht zum Bezug von Mindestsiche-rungsleistungen berechtigt.
subsidiär Schutzberechtigte (haben das Asylverfahren abgeschlossen und ver-fügen über einen Bescheid des BFA, mit welchem ihnen zwar nicht die Flücht-lingseigenschaft aber der subsidiäre Schutz zuerkannt wurde) erhalten nur Kernleistungen der Mindestsicherung (Lebensbedarf, Wohnbedarf, Kranken-schutz)mit Bescheid und sind somit auch nicht zum Bezug des Heizzuschusses berechtigt.

Asylberechtigte (= Konventionsflüchtlinge) haben das Asylverfahren abge-schlossen und verfügen über einen Bescheid des BFA, mit welchem ihnen die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt wurde. Ein Antrag auf den Heizzuschuss ist daher möglich.

Einkommensnachweise:
• Sämtliche Einkommen sind durch aktuelle Unterlagen wie Lohn-/Gehaltszettel, Pensionsnachweis, Nachweis über Arbeitslosenbezug, etc. nachzuweisen.

• Bei selbständiger Tätigkeit, Einkünften aus Gewerbebetrieb und Einkünf-ten aus Vermietung und Verpachtung wird zur Ermittlung des Einkom-mens der letzte vorliegende Einkommensteuerbescheid herangezogen (gilt auch für Land- und Forstwirte mit Einkommenssteuerbescheid). Als Jahresnettoeinkommen gilt der Gesamtbetrag der Einkünfte lt. Einkom-menssteuerbescheid abzüglich der Einkommensteuer. Als Monatsnetto-einkommen gilt 1/12 des Jahresnettoeinkommens.


Anmerkung: Falls kein Einkommenssteuerbescheid des abgelaufenen Jahres vorliegt, kann vom Antragsteller das der Selbständigkeit vorange-gangene letzte Einkommen (Lohn-/Gehaltszettel, Kinderbetreuungsgeld, Nachweis Arbeitslosenbezug, etc.) als Nachweis erbracht werden. Dieser Nachweis darf jedoch nicht älter als 12 Monate sein.




Antragstellung:
Anträge auf Gewährung des Heizzuschusses können vom 02. Oktober 2017 bis 26. Februar 2018 ausschließlich bei der zuständigen Wohnsitzgemeinde eingebracht werden.
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